LFP-Zellchemie
Lithium-Eisen-Phosphat — sicher, langlebig, eigensicher gegen thermisches Durchgehen.
Leistung
Sichere LFP-Technologie, dimensioniert auf Ihren Tagesgang. AC- oder DC-gekoppelt — wir wählen die Topologie, die zu Ihrem Bestand passt.
Wir koppeln Speicher entweder hybrid am Wechselrichter (DC) oder per AC-Kopplung an bestehende Anlagen. Für Neubauten in Riesa ist die DC-Lösung mit dem Deye-Hybrid meist die wirtschaftlichste Wahl: ein Gerät für PV und Speicher, ein Verkabelungssatz, ein Garantiegeber.
Hat Ihre PV-Anlage bereits einen Wechselrichter und der ist noch nicht ausgereizt, ergänzen wir den Speicher AC-gekoppelt — ohne Eingriff in die laufende Anlage und ohne EEG-Status zu verlieren.
Die Speichergröße orientiert sich am Jahresverbrauch und am Eigenverbrauchs-Profil — Faustregel: 1 kWh nutzbare Kapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch, mit 25–50 % Reserve wenn Wallbox oder Wärmepumpe geplant sind.
Lithium-Eisen-Phosphat — sicher, langlebig, eigensicher gegen thermisches Durchgehen.
Vollzyklen für 15+ Jahre wirtschaftliche Nutzung — kein Tausch nach Garantie-Ende.
Speicher wächst mit, falls später Wallbox oder Wärmepumpe dazukommen.
Feldfreigabe und VDE-Konformität — kein Importgrau-Markt, keine Versicherungs-Risiken.
Bauamt, MITNETZ STROM GmbH, Förderung, Notstrom-Inselbetrieb — die wichtigsten Punkte für den Landkreis Meißen.
Reihenhäuser haben meist 30–50 m² nutzbare Dachfläche pro Einheit, das ergibt typischerweise eine 6–8 kWp-Anlage. Wirtschaftlich entscheidend ist das Lastprofil: wer tagsüber zuhause ist (Homeoffice, Familie), erreicht ohne Speicher 25–35 % Eigenverbrauch. Mit einem 6–10 kWh-Speicher kommen Sie auf 70–80 %. Bei aktuellen Strompreisen amortisiert sich die Anlage in Riesa meist nach 9–12 Jahren — danach läuft sie noch 15–25 Jahre fast kostenlos. Wir rechnen Ihnen das beim Vor-Ort-Termin individuell durch.
In den meisten Fällen gar nichts. Solaranlagen sind nach Sächsischer Bauordnung (SächsBO) grundsätzlich verfahrensfrei, wenn sie auf einem bestehenden Dach montiert werden, die Dachform nicht verändern und die Statik tragfähig ist. Anders ist es, wenn Ihr Gebäude unter Denkmalschutz steht oder in einem Erhaltungssatzungs-Gebiet liegt — dann ist eine Abstimmung mit dem Bauamt der Großen Kreisstadt Riesa nötig. Bei Industriebauten und Hallendächern prüfen wir zusätzlich die Statik, weil ältere Hallen oft auf reine Dacheindeckung dimensioniert wurden.
Den kompletten Papierkram übernehmen wir. Drei Stufen sind dafür nötig: Zunächst geht der Inbetriebsetzungsantrag mit dem Datenblatt der Erzeugungsanlage samt VDE-AR-N-4105-Konformitätserklärung an MITNETZ STROM. Sobald die Freigabe vorliegt, organisieren wir den Tausch auf einen Zweirichtungszähler. Den Abschluss bilden Inbetriebnahmeprotokoll, NA-Schutz-Prüfung nach VDE-V 0124 und der Eintrag im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Erfahrungsgemäß braucht der Netzbetreiber 4 bis 8 Wochen — von Ihnen wird nur eine Unterschrift verlangt: die unter dem Inbetriebsetzungsprotokoll.
Drei Schienen sind relevant: (1) Die EEG-Einspeisevergütung — feste Cent-Sätze pro kWh ins Netz eingespeisten Strom über 20 Jahre. (2) KfW 270 (Erneuerbare Energien — Standard) — zinsgünstiger Kredit für PV-Anlage und Speicher, Antrag VOR Auftragserteilung über Ihre Hausbank. (3) Speicher-Förderung der Sächsischen Aufbaubank (SAB) — wenn das Programm gerade Mittel hat, Zuschuss bis ca. 1.500 € für den Speicher. Kommunale Programme der Stadt Riesa oder des Landkreises Meißen prüfen wir individuell — die Lage ändert sich quartalsweise.
Im Hybrid-Wechselrichter steckt ein zweiter, vom Netz galvanisch getrennter Ausgang — der Inselzweig. Über einen manuellen Nockenschalter im Zählerschrank trennen Sie bei Netzausfall den Hausanschluss von MITNETZ und legen den Inselzweig an den Wechselrichter. In dieser Stellung versorgen PV und Speicher einen vorab definierten Stromkreis: bei einem Reihenhaus typischerweise Heizung, Kühlschrank, Beleuchtung und ein paar Steckdosen, bei Werkstatt oder Hallenbetrieb auch Druckluft, Kompressor, Hubtor und Server. Die galvanische Trennung ist nicht optional — ohne sie würde die Anlage ins Netz zurückspeisen und Monteure am Mittelspannungsnetz gefährden. Auf Wunsch lässt sich die manuelle Umschaltung später durch eine automatische ATS-Lösung ersetzen, der Inselzweig selbst bleibt unverändert.